Beim stöbern bei einem meiner Lieblings Weinhändler in Bochum, entdeckte ich im Riesling Regal einen 2005er Riesling Spätlese trocken vom Weingute Schäfer Fröhlich aus der Lage Schlossböckelheimer Felsenberg an der Nahe. Tim Fröhlich, welcher bereits in der 6ten Generation Weinbau betreibt, produziert in seinen Spitzenlagen charaktervolle und mineralische Rieslinge die zum besten zählen was die Nahe zu bieten hat. Wie der Name schon andeutet ist der Felsenberg eine extrem steile Geröllhalde der darüber liegenden Felsformation, mit Südausrichtung. Der Vulkansteinboden erwärmt sich schnell und sorgt für einen idealen Wasserhaushalt. Diese perfekten Bedingungen und eine meist sehr späte Lese geben den Weinen ihre Tiefe und komplexe Aromatik.
Als ich mit meinem Fund zur Kasse wackelte, kommentierte der Händler lächelnd die Flasche mit den Worten: "Bei dem ist die Primärfrucht nur noch rudimentär." Doch was heißt das ?
Zuerst muss man wissen, dass auch manche trockenen Weißweine, vorallem Rieslinge, entgegen der landläufigen Meinung, ein gutes Alterungspotential haben. Ist ein Riesling frisch abgefüllt, besticht er vorallem durch seine saftigen, alles dominierenden Fruchtaromen. Reift er jedoch einige Jahre (oder gar Jahrzehnte) in der Flasche, treten so genannte Sekundäraromen zum Vorschein und seine Farbe wird dunkler. Im Fall des 2005er Rieslings von Schäfer Fröhlich, kann man das schon am Duft erkennen: Noten von getrockneten Aprikosen, Kräutern und Vanille ziehen einen in den Bann. Am Gaumen mit immernoch frischer, zitroniger Säure und Aromen, die mich an Salbei und gelbe Tomaten erinnert. Enorm vielschichtig und komplex. Toller, mineralischer, langer Abgang. Ein Wein der fordert, aber nicht müde macht. Auch wenn ich viele Weißweine am liebsten Jung trinke, ist ein gut gereifter Riesling immer wieder ein Erlebniss.
Alk: 12,5%
Preis: 15€
Punkte: 90/100
Sonntag, 27. Januar 2013
Dienstag, 22. Januar 2013
Uncorked: 2010er Sablet Blanc, Domaine Piaugier
Eigentlich war ich im Weinfachhandel auf der Suche nach weißem Châteauneuf du Pape, doch empfahl man mir einen anderen Weißwein, auch von der Süd-Rhône für nur ein Drittel des Preises. Und zwar einen Sablet Blanc von der traditionsreichen Domaine Piaugier aus dem Jahr 2010. Gekeltert wurde dieser aus den klassischen Weißen Rebsorten der Rhône: Rousanne, Marsanne, Viogner, Clairette und Grenache Blanc von mindestens 30 Jahre alten Reben, welche in der Appelation Côte du Rhône Village auf sandigem Lehm- und Kalksteinböden stehen. Danach wurde der Wein noch kurze 2 Monate im Holzfass ausgebaut.
Im Glas hat der Wein eine brillante Goldene Farbe. Hält man die Nase hinein, duftet es in erst mal "nur" intensiv nach reifen, frisch aufgeschnittenen, roten Äpfeln und zwar all night long. Wenn der Wein etwas Temperatur bekommen hat, kommen noch dezente Honig und Blüten Aromen hinzu.
Am Gaumen ist der Sablet natürlich deutlich breiter und säureärmer als es mein Rieslinggaumen gewöhnt ist, doch die 13,5 % Alkohol sind gut eingebunden und die satten Aromen von etwas Lavendel und saftiger Frucht sind hoch interessant, wenn auch nicht Super komplex. Ein süffiger Südfranzose, der sein wahres Potential wahrscheinlich als Essensbegleiter zu Fisch oder Kalb mit üppigen, sahnigen Saucen offenbart.
Alk: 13,5%
Preis: 12€
Punkte: 85+/100
Im Glas hat der Wein eine brillante Goldene Farbe. Hält man die Nase hinein, duftet es in erst mal "nur" intensiv nach reifen, frisch aufgeschnittenen, roten Äpfeln und zwar all night long. Wenn der Wein etwas Temperatur bekommen hat, kommen noch dezente Honig und Blüten Aromen hinzu.
Am Gaumen ist der Sablet natürlich deutlich breiter und säureärmer als es mein Rieslinggaumen gewöhnt ist, doch die 13,5 % Alkohol sind gut eingebunden und die satten Aromen von etwas Lavendel und saftiger Frucht sind hoch interessant, wenn auch nicht Super komplex. Ein süffiger Südfranzose, der sein wahres Potential wahrscheinlich als Essensbegleiter zu Fisch oder Kalb mit üppigen, sahnigen Saucen offenbart.
Alk: 13,5%
Preis: 12€
Punkte: 85+/100
Riesling Unplugged...
...so heißt der Gutsriesling von Dr. Martin Tesch, vom Weingut Tesch in Langenlonsheim an der Nahe. Der Name trifft es gut, denn Tesch möchte authentische und individuelle Weine produzieren und stellt sich bewusst gegen High-Tech Massenprodukte. Für seine alkoholarmen, trockenen Rieslinge setzt er auf Erfahrung und Handwerk und nicht auf technische Manipulation. Den Toten Hosen scheint diese Philosophie auch zu gefallen, denn für die Düsseldorfer Punkrock-Opas machte Tesch eine Sonderedition. Für mich Grund genug den 2011 Riesling-Unplugged mal zu testen, zumal mir das Etikett extrem gut gefällt. (Ja, man darf auch mal Etiketten-Käufer sein.)
In der Nase dezent nach getrockneten Äpfeln und nassen Felsen. Am Gaumen mit pikanter, erfrischender Säure und Zitrus-Aromen, aber vorallem sehr mineralisch, fast etwas staubig. Der Wein hat Ecken und Kanten, was ihn nie langweilig wirken lässt. Solider Riesling, vorallem für die warmen Tage im Jahr, zu einem sehr fairen Preis.
Alk: 12%
Preis: um 8€
Punkte: 85/100
In der Nase dezent nach getrockneten Äpfeln und nassen Felsen. Am Gaumen mit pikanter, erfrischender Säure und Zitrus-Aromen, aber vorallem sehr mineralisch, fast etwas staubig. Der Wein hat Ecken und Kanten, was ihn nie langweilig wirken lässt. Solider Riesling, vorallem für die warmen Tage im Jahr, zu einem sehr fairen Preis.
Alk: 12%
Preis: um 8€
Punkte: 85/100
Happy New Year with PJ
Dieses Silvester wurde bei uns das neue Jahr mit einem echten Klassiker der Champagne begrüßt: Perrier Jouët Grand Brut. Die Maison Perrier Jouët wurde bereits 1811 gegründet (im legendären Kometenjahrgang !) und schon Napoleon war bekennender Fan. Der Grand Brut Non Vintage (also ohne Jahrgang) ist eine Blend aus Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. Durch die exzellente Qualität der Reserveweine und das Können der Kellermeister entsteht jedes Jahr mit dem Grand Brut das Beispiel für den Stil des Hauses PJ.
In der Nase nach Aprikosen, süßen Limetten und dezent nach Backhefe. Am Gaumen eher der frische Typ trotz relativ milder Säure. Animierende Noten von Pfirsich und Äpfeln. Sehr feine Perlage, man bekommt beim ersten Glas direkt Lust auf ein zweites. Zupackendes, zitrusfruchtiges Finish.
Ein nobler Begleiter für den Jahreswechsel.
Happy New Year
Alk: 12%
Preis: ca. 35€
Punkte: 88/100
In der Nase nach Aprikosen, süßen Limetten und dezent nach Backhefe. Am Gaumen eher der frische Typ trotz relativ milder Säure. Animierende Noten von Pfirsich und Äpfeln. Sehr feine Perlage, man bekommt beim ersten Glas direkt Lust auf ein zweites. Zupackendes, zitrusfruchtiges Finish.
Ein nobler Begleiter für den Jahreswechsel.
Happy New Year
Alk: 12%
Preis: ca. 35€
Punkte: 88/100
Weihnachts Wein
Weihnachten ist die Zeit in der man sich und anderen was gönnen sollte. Da dürfen Heilig Abend ruhig mal ein paar Flaschen entkorkt werden, für die man vielleicht das Jahr über kein richtigen Moment gefunden hat. Es gibt ja auch genug Gründe: Festliche Stimmung, gutes Essen, man sieht Freunde und Verwandte wieder. Dazu feiert T.W. Wineblog noch seinen ersten Geburtstag !
Bei uns gab es dieses Jahr zur Vorspeise eine Variation von Thunfisch und Thai-Mango mit diversen süßen, sauren und pikanten Komponenten. Dazu wählte ich ein Flasche 2009er Pechstein Riesling Großes Gewächs von Reichsrat von Buhl aus der Pfalz. Der Lagenname Pechstein kommt nicht von ungefähr, der ehemalige Vulkan Pechsteinkopf versprühte schwarzes Vulkangestein und Basalt in der, nach Süd-Osten exponierten Lage. Dazu sorgen viel Lehm und Ton für einen guten Wasserhaushalt.
Auch in der Nase des Weins findet man neben Aromen von gelben Früchten auch diese Rauchigkeit wieder. Am Gaumen zeigt er dann seine ganze Pracht: Mango, Passionsfrucht, Quitte, etwas Mandarine und zarte Noten von Holzfeuer. Unglaublich druckvoll und perfekt balanciert. Legt mit mehr Luft und steigender Temperatur immer weiter zu. Evtl. sogar ein Weißwein für die Karaffe. Enorm langer, rauchig-salziger Abgang. Ergänzt sich wunderbar mit der Süße der Thai-Mangos und den asiatischen Gewürzaromen.
Alk: 13%
Preis: 26€
Punkte: 93/100
Im Hauptgang gab es Rinderrücken am Stück gegart, mit Dreierlei Wurzelgemüse und Gratin von blauen Kartoffeln und Jus. Zu den erdigen Aromen des Gemüses und zur dunklen Sauce griff ich zu einem reifen Bordeaux aus St. Julien, vom Linken Ufer der Gironde. Einem 1989er Château Talbot.
Im Glas schon eher Ziegelrot mit leicht bräunlicher Randaufhellung. Intensive, verführerische Nase nach Brombeeren und Waldboden. Am Gaumen purer Luxus: Butterweiche Tannine, die Fruchtaromen von Brombeeren und Cassis sind in den Hintergrund getreten und machen Platz für reifere Noten von Datteln, Leder und Vanille. Alles eingehüllt von dekadenter Extraktsüße und mit nahezu ewigem Finale. Man merkt ihm seine 23 Jahre positiv an, aber dieser Grand Vin ist in keinem Moment müde oder langweilig.
Alk: 13%
Preis: ca 60€
Punkte: 93/100
Zum Dessert gab es einen 2003er Piesporter Goldtröpfchen Riesling Auslese von Rechsgraf von Kesselstatt, doch kann ich zu diesem Wein, auf den ich mich sehr gefreut hatte, keine Aussage treffen. Leider Kork !
Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest und tolle Weine !
Bei uns gab es dieses Jahr zur Vorspeise eine Variation von Thunfisch und Thai-Mango mit diversen süßen, sauren und pikanten Komponenten. Dazu wählte ich ein Flasche 2009er Pechstein Riesling Großes Gewächs von Reichsrat von Buhl aus der Pfalz. Der Lagenname Pechstein kommt nicht von ungefähr, der ehemalige Vulkan Pechsteinkopf versprühte schwarzes Vulkangestein und Basalt in der, nach Süd-Osten exponierten Lage. Dazu sorgen viel Lehm und Ton für einen guten Wasserhaushalt.
Auch in der Nase des Weins findet man neben Aromen von gelben Früchten auch diese Rauchigkeit wieder. Am Gaumen zeigt er dann seine ganze Pracht: Mango, Passionsfrucht, Quitte, etwas Mandarine und zarte Noten von Holzfeuer. Unglaublich druckvoll und perfekt balanciert. Legt mit mehr Luft und steigender Temperatur immer weiter zu. Evtl. sogar ein Weißwein für die Karaffe. Enorm langer, rauchig-salziger Abgang. Ergänzt sich wunderbar mit der Süße der Thai-Mangos und den asiatischen Gewürzaromen.
Alk: 13%
Preis: 26€
Punkte: 93/100
Im Hauptgang gab es Rinderrücken am Stück gegart, mit Dreierlei Wurzelgemüse und Gratin von blauen Kartoffeln und Jus. Zu den erdigen Aromen des Gemüses und zur dunklen Sauce griff ich zu einem reifen Bordeaux aus St. Julien, vom Linken Ufer der Gironde. Einem 1989er Château Talbot.
Im Glas schon eher Ziegelrot mit leicht bräunlicher Randaufhellung. Intensive, verführerische Nase nach Brombeeren und Waldboden. Am Gaumen purer Luxus: Butterweiche Tannine, die Fruchtaromen von Brombeeren und Cassis sind in den Hintergrund getreten und machen Platz für reifere Noten von Datteln, Leder und Vanille. Alles eingehüllt von dekadenter Extraktsüße und mit nahezu ewigem Finale. Man merkt ihm seine 23 Jahre positiv an, aber dieser Grand Vin ist in keinem Moment müde oder langweilig.
Alk: 13%
Preis: ca 60€
Punkte: 93/100
Zum Dessert gab es einen 2003er Piesporter Goldtröpfchen Riesling Auslese von Rechsgraf von Kesselstatt, doch kann ich zu diesem Wein, auf den ich mich sehr gefreut hatte, keine Aussage treffen. Leider Kork !
Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest und tolle Weine !
Reife Spätlesen aus dem Supermarkt
Bei einem meiner Streifzüge durch die Weinabteilung des Edeka Bukowski in Bochum, stolperte ich über zwei Riesling Spätlesen vom Traditionsweingut Reichsgraf von Kesselstatt von den Spitzenlagen Scharzhofberg und Josephshöfer. Das derartige Weine in den Regalen dieses Edel-Supermarktes zu finden sind verwundert nicht, doch Jahrgang und Preis erregten meine Aufmerksamkeit. Denn wann findet man schon mal einen fast 10 Jahre gereiften restsüßen Riesling aus einer Toplage für 12,90 € ?!
Seit 1349 wird in Trier unter dem Namen Kesselstatt Weinbau betrieben. Das VDP Weingut besitzt mittlerweile 36 Hektar Rebfläche an den Hängen von Mosel, Saar und Ruwer. Darunter einige weltbekannte Lagen, wie zum Beispiel der Scharzhofberg an der Saar mit seinem groben Grauschieferboden. Von hier stammt auch die herrliche 2003er Spätlese: Im Glas mit brillanter gold-gelber Farbe. Riecht man hinein, schlägt einem ein komplexes Bukett von Steinobst und Holunderblüte entgegen. Eine leichte Petrolnote, die auch etwas an Radiergummi erinnert, ist auch vorhanden, aber keinesfalls störend. Am Gaumen mit toller Schieferwürze und Aromen von Grapefruit und Kräutern. Der im Jahr 2003 sehr hoch ausgefallene Zuckergehalt wird von erfrischender Säure gut gepuffert. Langer, mineralischer Abgang. (90/100)
Die zweite Riesling Spätlese aus gleichem Jahrgang stammt von der Mittelmosel, genauer von der Lage Josephshöfer. Dies ist eine Monopol-Lage, also im Alleinbesitz des Weingutes Reichsgraf von Kesselstatt. Der Josephshöfer, welcher zum Ort Graach gehört, wird moseltypisch vom Devonschiefer dominiert, doch mit relativ hohem Lössanteil. Das macht den Wein etwas breiter und saftiger als sein Vorgänger. Trotzdem ist auch hier eine immer noch frische Säure vorhanden. Der Josephshöfer besitzt weniger Kräuternoten und Mineralität, dafür üppige Frucht mit Aromen von Pfirsich, Ananas und reifen Äpfeln. Auch erste Anklänge von Honig sind zu schmecken. Seine saftige Süße bleibt lange am Gaumen haften.(89/100)
Fazit: Augen auf im Supermarkt ! Und: Restsüße Rieslinge sind und bleiben der Hammer zu pikantem Asia Food..!
Alk: beide 8%
Preis: je 12,90€
Gekauft bei: Edeka Bukowski
Seit 1349 wird in Trier unter dem Namen Kesselstatt Weinbau betrieben. Das VDP Weingut besitzt mittlerweile 36 Hektar Rebfläche an den Hängen von Mosel, Saar und Ruwer. Darunter einige weltbekannte Lagen, wie zum Beispiel der Scharzhofberg an der Saar mit seinem groben Grauschieferboden. Von hier stammt auch die herrliche 2003er Spätlese: Im Glas mit brillanter gold-gelber Farbe. Riecht man hinein, schlägt einem ein komplexes Bukett von Steinobst und Holunderblüte entgegen. Eine leichte Petrolnote, die auch etwas an Radiergummi erinnert, ist auch vorhanden, aber keinesfalls störend. Am Gaumen mit toller Schieferwürze und Aromen von Grapefruit und Kräutern. Der im Jahr 2003 sehr hoch ausgefallene Zuckergehalt wird von erfrischender Säure gut gepuffert. Langer, mineralischer Abgang. (90/100)
Die zweite Riesling Spätlese aus gleichem Jahrgang stammt von der Mittelmosel, genauer von der Lage Josephshöfer. Dies ist eine Monopol-Lage, also im Alleinbesitz des Weingutes Reichsgraf von Kesselstatt. Der Josephshöfer, welcher zum Ort Graach gehört, wird moseltypisch vom Devonschiefer dominiert, doch mit relativ hohem Lössanteil. Das macht den Wein etwas breiter und saftiger als sein Vorgänger. Trotzdem ist auch hier eine immer noch frische Säure vorhanden. Der Josephshöfer besitzt weniger Kräuternoten und Mineralität, dafür üppige Frucht mit Aromen von Pfirsich, Ananas und reifen Äpfeln. Auch erste Anklänge von Honig sind zu schmecken. Seine saftige Süße bleibt lange am Gaumen haften.(89/100)
Fazit: Augen auf im Supermarkt ! Und: Restsüße Rieslinge sind und bleiben der Hammer zu pikantem Asia Food..!
Alk: beide 8%
Preis: je 12,90€
Gekauft bei: Edeka Bukowski
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